Dr. Martina Pauly

Beraterin, Mediatorin und transkulturelle Coachin.

25 Jahre internationale kirchliche Praxis mit dem Blick für Strukturen und Machtteilung.

Coach und Mediatorin mit transkultureller Erfahrung und Kompetenz

Über mich:

Meine eigene transkulturelle Biografie: Ich bin promovierte Sozialwissenschaftlerin deutsch-syrischer Herkunft. Ich kenne kulturelle Grenzräume nicht nur aus der Theorie – ich lebe in ihnen. Diese persönliche Prägung macht mich sensibel für das, was in interkulturellen Organisationen wirklich passiert: wo Zugehörigkeit verweigert wird, wo Stimmen nicht gehört werden, wo gut gemeinte Vielfalt an Strukturen scheitert. 

Mein Insider-Wissen: Viele Jahre war ich als Übersetzerin tätig – ein Beruf, der genaues Zuhören und kulturelle Vermittlung verlangt. Seit über zwei Jahrzehnten arbeite ich mit Kolleginnen und Kollegen aus Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland zusammen – aktuell als Pressesprecherin bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Wuppertal.

Meine analytische Kompetenz: Als Managerin für Nonprofit-Organisationen (M.A.) erkenne ich Dynamiken und Strukturen, die Weiterentwicklungen ausbremsen können. Aus dieser Erfahrung heraus berate und begleite ich heute kirchliche Organisationen, Teams und Leitungspersonen – nicht mit vorgefertigten Konzepten, sondern mit meiner erworbenen Kompetenz.


Was ich mitbringe:

Coaching hilft, die eigenen Ressourcen zu entdecken und zielgerichtet zu nutzen.

Meine Erfahrung aus der Praxis

Beispiele meiner Arbeit: 

  • Begleitung einer Geflüchtetenhilfe in kirchlicher Trägerschaft: interkulturelle Kommunikation verbessern.
  • Kultursensibles Teambuilding in einem landeskirchlichen Ökumenewerk: Zusammenarbeit in einem kulturdiversen Team nachhaltig stärken.
  • Online-Workshop für Pfarrpersonen: Wie kann die interkulturelle Entwicklung von Ortsgemeinden gelingen?
  • Autorin des Buches „Kirche multikulturell“ – Impulse für eine inklusive, kulturdiverse Organisationsentwicklung. Dazu wurde diese Pressemeldung im Presseecho, in OpenPR und in der Firmenpresse veröffentlicht.
  • Workshop „Transkulturelles Lernen in der multikulturellen Kirche“ beim Ev. Kirchentag in Hannover (siehe auch meinen Erfahrungsbericht hier im Blog.)
  • „Auf Augenhöhe weltweit verbunden“ Fachartikel in der Festschrift „50 Jahre Evangelische Mission Weltweit“ (EMW) über die Analyse der internationalen Organisationsentwicklung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM)
  • „Sharing Mission – UEM 1996–2026 from 8 Viewpoints“
    Im Rahmen meiner Tätigkeit als Pressesprecherin der VEM: Redaktion und Koordination der Jubiläumsbroschüre zum 30-jährigen Bestehen der VEM. Die Broschüre beleuchtet aus acht Blickwinkeln drei Jahrzehnte transkultureller Organisationsentwicklung – wie aus einem deutschen Missionswerk eine internationale Gemeinschaft gleichberechtigter Mitgliedskirchen wurde. 
  • Mein neues Buch „Bunt ist nicht genug – kulturelle Vielfalt und die Machtfrage in Kirche und NGOs“ erscheint im Februar 2027 im Neukirchener Verlag und bündelt 25 Jahre Erfahrung damit, was gelingt und was strukturell scheitert, wenn Kirchen und NGOs kulturelle Vielfalt ernst nehmen wollen.

Meine Methoden

  • Systemisches Coaching & lösungsorientierte Begleitung
  • Neurolinguistisches Programmieren (NLP)
  • Gewaltfreie Kommunikation (GfK)
  • Interkulturelle Mediation & Konfliktklärung

Meine Coaching- und Mediationsqualifikation habe ich durch ein Zertifikatsstudium am Institut für Mediative Kommunikation und Diversity-Kompetenz des Europäischen Hochschulverbands erworben.

Honorar

Transparenz ist mir wichtig. Mein Honorar soll den professionellen Aufwand widerspiegeln und zugleich kirchlichen und sozialen Akteuren den Zugang ermöglichen.

Coaching-Begleitungen und Workshops werden individuell auf Kontext und Zielsetzung abgestimmt. Einzelcoachings und Mediationssitzungen werden nach Zeitaufwand abgerechnet. Ein passgenaues Angebot erstelle ich nach dem kostenfreien Erstgespräch.

Schreib mir und Du erfährst mehr dazu!

"Bunt ist nicht genug." Kulturelle Vielfalt und die Machtfrage in Kirche und NGOs